Mehr körperliches Wohlbefinden dank Brustwarzen-Tattoos

Selbstvertrauen nach Brustkrebs zurückgewinnen

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Brustkrebs ist bei Frauen die mit Abstand häufigste Krebserkrankung. Im Schnitt erkrankt etwa jede achte Frau in ihrem Leben an Brustkrebs. Laut Weltgesundheitsorganisation sind 2020 weltweit 2,3 Millionen Frauen mit Brustkrebs diagnostiziert worden, 685.000 sind an der Krankheit gestorben. Dank des medizinischen Fortschritts haben sich die Aussichten für an Brustkrebs erkrankte Patientinnen  in den letzten Jahren enorm verbessert.

Die Diagnose stellt für die betroffenen Patientinnen die Welt auf den Kopf. Dies bezieht sich nicht nur auf das Äußere: Zwar erfolgt im Rahmen einer operativen Entfernung des Tumors in der Regel der Wiederaufbau der Brust, aber hierbei wird oftmals auf eine abschließende Brustwarzenrekonstruktion verzichtet.
 

Für einige Frauen kann das negative Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein und das körperliche Wohlbefinden haben. Situationen wie das Umziehen in Umkleidekabinen im Schwimmbad oder Fitnessstudio können für Betroffene sehr unangenehm sein.   
 

Damit Frauen sich wieder in ihrer Haut wohl fühlen können, gründete Tattoo Artist Andy Engel 2008 das Unternehmen „medbwk by Andy Engel“ mit dem Ziel, Brustwarzenrekonstruktionen durchzuführen. „Unser Ziel ist es immer, eine dreidimensionale und lebensecht anmutende Brustwarze zu tätowieren“, erklärt Engel die Idee hinter dem Ganzen. Bayer unterstützt die Initiative im Rahmen der Kampagne „Wieder ganz ich“ mit der Tattoo-Nachsorge mit Bepanthen und möchte damit über diese Möglichkeit der Behandlung und Abheilung informieren.  
 

Betroffene Frauen erzählen im Video, wie sie ein Brustwarzen-Tattoo bei der seelischen Heilung unterstützt hat.