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Onkologische Bildgebung

Diagnose von Brustkrebs

Eine Früherkennung ist entscheidend, um den Verlauf von Brustkrebs zu verbessern, der weltweit häufigsten Krebsart bei Frauen. Im Jahr 2024 wurde die Krankheit schätzungsweise bei 2,4 Millionen Frauen diagnostiziert. 

Die Aussichten für Patientinnen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wurde, haben sich schrittweise verbessert, und in den vergangenen Jahrzehnten wurden bedeutende Fortschritte erzielt. Dennoch verursacht Brustkrebs trotz medizinischer Fortschritte die höchste Zahl krebsbedingter Todesfälle bei Frauen. Für 2024 wird geschätzt, dass 694.000 Frauen an Brustkrebs gestorben sind. 

 

Die frühzeitige Diagnose der Erkrankung und eine Behandlung nach dem neuesten Stand der Medizin sind die wichtigsten Strategien, um das Leben von Patientinnen zu retten. Laut Cancer Research UK überleben mehr als 90 Prozent der Frauen, bei denen die Diagnose im frühesten Stadium gestellt wird, die Erkrankung mindestens fünf Jahre lang.

 

Prävention und Früherkennung

Das Risiko steigt mit dem Alter, wobei die meisten Brustkrebserkrankungen bei Frauen im Alter von 55 Jahren und älter festgestellt werden. Es wird angenommen, dass etwa 5 bis 10 Prozent der Brustkrebsfälle erblich bedingt sind, das heißt, sie sind direkt auf Genveränderungen (Mutationen) zurückzuführen, die von einem Elternteil vererbt wurden.

Ein weiterer Risikofaktor ist die Brustdichte. Dichtes Brustgewebe weist relativ große Mengen an Drüsengewebe und faserigem Bindegewebe sowie relativ geringe Mengen an Fettgewebe in der Brust auf. Brüste mit dichtem Gewebe sind weit verbreitet. Bei fast der Hälfte aller Frauen ab 40 Jahren, die sich einer Mammographie unterziehen, wird dichtes Brustgewebe festgestellt.

Frauen mit dichtem Brustgewebe haben ein höheres Brustkrebsrisiko, und das Risiko steigt mit zunehmender Dichte. Außerdem können Mammographien schwieriger zu beurteilen sein, was bedeutet, dass Krebs eher übersehen oder erst später in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Daher ist die Brustdichte ein wichtiger Risikofaktor, den Ärztinnen und Ärzte berücksichtigen sollten, wenn sie entscheiden, ob eine Patientin zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen erhalten sollte.

 

Diagnose- und Brustkrebs-Früherkennungsoptionen

Das häufigste Symptom von Brustkrebs ist ein neuer Knoten oder eine neue Gewebeverhärtung, aber auch andere Symptome sind möglich. Jede Veränderung des Brustgewebes sollte von einer medizinischen Fachkraft untersucht werden. Viele Frauen mit Brustkrebs haben jedoch keine Symptome. Deshalb ist eine regelmäßige Brustkrebs-Früherkennung wichtig, insbesondere für Frauen mit hohem Risiko.

Verschiedene Untersuchungen können eingesetzt werden, um Brustkrebs zu erkennen und zu diagnostizieren. Wenn eine Ärztin oder ein Arzt in einer Früherkennungsuntersuchung (Mammographie) einen auffälligen Bereich feststellt oder wenn Symptome vorliegen, die auf Brustkrebs hinweisen könnten, sind weitere Untersuchungen erforderlich, um eine genaue Diagnose zu stellen.

 

Zum Beispiel können kontrastverstärkte Röntgenmammographie und Brust-MRT (Magnetresonanztomographie) zusätzliche Brustkrebserkrankungen sichtbar machen, die bei der Standardmammographie übersehen werden könnten, insbesondere bei Frauen mit hoher Brustdichte.