Diagnostische Bildgebung
Die medizinische Bildgebung verwendet bildgebende Verfahren, um Strukturen im Körper sichtbar zu machen. Dies ermöglicht es Radiologen, Krankheiten zu diagnostizieren und den Krankheitsverlauf oder das Ansprechen eines Patienten auf die Behandlung zu überwachen. Aus diesem Grund werden Radiologen oft als „Arzt des Arztes“ bezeichnet und spielen von der Diagnose bis zur Versorgung eine entscheidende Rolle.
Beratung für Patientinnen
Heilen beginnt mit dem Finden
Das frühzeitige Erkennen einer Krankheit kann einen großen Einfluss auf die Behandlung haben.
Ein Radiologe ist ein Arzt, der sich auf die Diagnose und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen spezialisiert hat und eine Reihe medizinischer Bildgebungsverfahren verwendet, darunter:
- Röntgen
- Ultraschall
- Computertomographie (CT)
- Magnetresonanztomographie (MRT)
- Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Nach der Interpretation der Bilder teilen die Radiologen dem behandelnden Arzt ihre Empfehlung mit, damit ein Behandlungsplan erstellt werden kann.
Bayer ist sich der Bedeutung einer genauen Diagnose bewusst, engagiert sich seit fast 100 Jahren auf dem Gebiet der Radiologie und entwickelt Produkte und Lösungen, die dazu beitragen, medizinische Bilder zu verbessern und die Diagnosesicherheit zu erhöhen.
Verständnis von diagnostischen Bildgebungsverfahren
Die Art der ausgewählten Bildgebungstechnik hängt von Folgendem ab:
- Krankheitsverdacht
- Körperteil, der untersucht wird
- Wie schnell die Bilder erstellt werden können – dies ist beispielsweise in Notfällen relevant
- Bestimmte Patientenmerkmale, die eine bestimmte Untersuchung möglicherweise nicht zulassen – zum Beispiel während der Schwangerschaft
Computertomographie (CT)
Ein CT-Scan kombiniert mehrere Röntgenbilder aus verschiedenen Winkeln und liefert so detailliertere Informationen als ein zweidimensionales Röntgenbild.
Diese Art des Scans kann besonders in Notsituationen hilfreich sein, da die Bilder sehr schnell erstellt werden können.
Ein CT-Scan kann durchgeführt werden, um:
- einen Tumor, eine Infektion oder ein Blutgerinnsel zu finden und zu lokalisieren
- Krankheiten zu erkennen und das Fortschreiten von Erkrankungen wie Krebs und Herzerkrankungen zu überwachen
- Muskel- und Knochenerkrankungen wie Knochentumoren und -frakturen zu diagnostizieren
- Eingriffe wie Operationen, Biopsien und Strahlentherapie zu unterstützen
- die Wirkung der Behandlung zu überwachen
- innere Verletzungen und innere Blutungen zu entdecken
Magnetresonanztomographie (MRT)
MRT ist eine Art der medizinischen Bildgebung, mit der fast jeder Teil des Körpers untersucht werden kann, einschließlich des Gehirns und des Rückenmarks, der Knochen und Gelenke, der Brüste, des Herzens und der Blutgefäße sowie der inneren Organe wie Gebärmutter, Leber oder Prostata.
Mit starken Magnetfeldern und Funkwellen können extrem klare und detaillierte Bilder des Körperinneren erzeugt werden.
Kontrastmittel
Ein Kontrastmittel ist eine klare Flüssigkeit, die manchmal verwendet wird, um die Qualität von Bildern durch Röntgenstrahlen, CT-Scans, MRT und auch Ultraschall zu verbessern, indem Teile des Bildes in den Aufnahmen besser sichtbar gemacht werden.
Kontrastmittel werden vor der Untersuchung in den Körper injiziert und von den meisten Patienten im Allgemeinen gut vertragen.